Mehr Umsatz durch viel Traffic?

Mehr Umsatz durch viel Traffic: das Credo vieler Online Marketer. Aber was bedeuten Traffic und Conversion für den Erfolg Ihrer Webpräsenz? Bringen mehr Besucher automatisch mehr Käufe oder Leads? So simpel ist die Rechnung nicht. Konzentrieren Sie sich nicht auf die Masse, sondern auf Ihre Wunschkunden.

Traffic: Laufpublikum im World Wide Web

Man muss seine Zielgruppe gut kennen, um ihre Aufmerksamkeit im Internet zu gewinnen. Denn mittlerweile beachten die Google-Algorithmen mehr als nur Keywords. Sie verstehen den Inhalt einer Seite auch, wenn Synonyme und verwandte Wortgruppen genutzt werden. Erklärtes Ziel des Google-Teams ist es, jeder Zielgruppe passende Seiten vorzuschlagen.

Seiten mit Texten ohne Mehrwert rutschen dagegen im Ranking immer weiter ab. Google lässt sich nicht mehr blenden von mittelmäßigen Links, über die früher viel Traffic floss. Viele Besucher Ihrer Website gehören zum „Online-Laufpublikum“, das sich ihr Angebot ansieht, aber nicht automatisch kauft. Wenn ein Besucher durch den Onlineshop „schlendert“ und gleich wieder verschwindet, beschönigt er nur die Statistiken. Umsatz durch viel Traffic? Fehlanzeige.

Bounce Rate: Wer sich langweilt, springt ab

„Traffic“ besagt also erst einmal nur, wie viele Besucher vorbeisurfen. Die wichtige Frage ist aber: Warum verschwinden sie so schnell wieder? Online-Leser sind ungeduldig – zu Recht. Wie oft verbringt man wertvolle Zeit auf sinnfreien Webpräsenzen und Portalen mit blinkenden Werbeanzeigen für Produkte, die man gar nicht braucht? Die Absprungrate (Bounce Rate) gibt Hinweise darauf, ob der Seiteninhalt den Wunschkunden gefällt.

Zahlen über Verweildauer und  Absprungrate auf Webseiten lassen sich nicht genau messen. Im Durchschnitt geht man davon aus, dass ein User 20 bis 40 Sekunden auf einer Seite bleibt. Aber liest er auch den Text? Es kann sein, dass er die Seite nur kurz ansieht und zwar nicht schließt, aber auf anderen Seiten weiterliest. Oder dass er einfach vergisst, den Rechner auszuschalten. Fakt ist: Wenn der Funke nicht gleich überspringt, ziehen 17 Prozent der Leser nach wenigen Sekunden enttäuscht weiter – und kommen wahrscheinlich nie wieder.

Conversions: Aus Besuchern werden Kunden

Welche Interessenten kaufen tatsächlich ein Produkt oder kontaktieren Sie? Angenommen, Sie betreiben einen Online-Shop. Wichtige Kriterien für Kaufabschlüsse sind natürlich Preise, Sortiment, Auswahl und Qualität. Über eine erfolgreiche Conversion (Umwandlung eines Interessenten in einen Kunden) und steigende Umsätze entscheiden aber – unabhängig vom Traffic – auch andere Faktoren .

Die Zauberworte heißen Vertrauen (Trust) und Kundenfreundlichkeit: Was nutzt das beste Angebot, wenn die gewünschte Bezahlart nicht zur Auswahl steht? Wenn der Service zu langsam ist oder die Produktinformationen nicht stimmen? Wenn es keine Erfahrungsberichte gibt? Und wieso sollte ein Kunde Ihnen seine Bankdaten übermitteln, wenn Sie kein seriöses Gütesiegel, z. B. Trusted shops oder TÜV Süd, besitzen?

Conversion Rate: Erfolgsmessung in Zahlen

Die Berechnung der Konversionsrate basiert auf einer einfachen Formel:

  • Hat eine Website mit zielführenden Content Marketing und gutem Service circa 1.000 Besucher monatlich und generiert daraus 100 Käufe, beträgt die Conversion Rate 10 Prozent. Hier handelt es sich um qualifizierten Traffic.
  • Hat eine Website dagegen 10.000 Besucher monatlich und generiert nur 1 Prozent Kaufabschlüsse, kommen die Klicks von Usern, die hier definitiv nicht fanden, wonach sie gesucht haben. Dieser Traffic ist nahezu wertlos.

Fazit

Der Umsatz hängt also nicht allein von Besucherzahlen ab. Auf die Qualität der Inhalte kommt es an, nicht auf Linksammlungen oder „black hat SEO“. Überprüfen Sie die Unterseiten mit hohen Absprungraten und überlegen Sie, warum die Online-Shopper woanders kaufen. Sonst gilt das Credo „Mehr Umsatz durch viel Traffic“ einfach nicht.

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About.me: in 5 Minuten eine Website erstellen

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About.me besticht durch seine einfache Handhabung und visuelle Ästhetik. Ihre „persönliche Homepage“ ist bei about.me für jeden User aufrufbar – ohne Einschränkungen, Mitgliedschaft, Premium-Angebote oder Werbung. Interessenten können beruflich oder geschäftlich relevante Informationen öffentlich einsehen.

Die Sichtbarkeit im Internet steigern

Die Web-Präsenz gleicht einer digitalen Visitenkarte, und mit der Adresse about.me/nutzername erhalten Sie eine leicht zu merkende, eindeutige Adresse. Hier können Sie mehr Persönlichkeit zeigen als auf repräsentativ-detaillierten, aber spröden Businessportalen. Ein Zitat und ein aussagekräftiges Bild sagen mehr aus als eine „digitale Bleiwüste“. Auf Ihr LinkedIn-, Twitter- oder XING-Profil verweisen Sie per Link. Diese Cross-Verlinkung steigert auch die Anzahl Ihrer Besucher auf anderen Portalen.

About.me – eine wandelbare Präsenz

Ihr Profil ist anpassungsfähig und flexibel. Wenn Sie auf Jobsuche sind, präsentieren Sie ein professionelles Bewerbungsfoto und eine präzise Kurzbiografie. Fotografen zeigen im Wechsel ihre gelungensten Motive, Gastronomen Impressionen aus ihren Restaurants. Wenn Sie einen Blog pflegen, können Sie hier einen RSS-Feed einbauen und die aktuellen Artikel mit entsprechender visueller Aussagekraft anzeigen lassen.

Eine gut umgesetzte Seite sollte immer die Philosophie eines Unternehmens oder Bloggers nach dem K.I.S.S.-Prinzip widerspiegeln: „Keep it short and simple“. Wer auf minimalem Platz maximalen Content bietet, überzeugt mit seinem Profil und erschafft sein eigenes, positives Image Branding in einfach schönem Design.

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